JOHANNISPLATZ: Leben am schönsten Platz Haidhausens. Architektur und Wohnkonzept im Detail

  • Der JOHANNISPLATZ am Johannisplatz 16 in München-Haidhausen umfasst zwölf Wohnungen mit Größen von 31 bis 172 Quadratmetern und 1 bis 5 Zimmern. Architektur: Landau + Kindelbacher. Entwicklung: 2dm GmbH. Bauherr: PG Johannis 16 mbH.
  • Das Gebäude greift Bossenwerk-Sockel, kontrastreiche Faschen und Simse der Neorenaissance-Architektur Haidhausens auf, ohne sie zu kopieren. Der Innenhof öffnet sich nach Westen, Penthäuser haben großzügige Dachterrassen. Aufzug in alle Etagen, automatisches Parksystem mit zwölf Stellplätzen.
  • Lage: 180 Meter zum Wiener Platz, 240 Meter zur U-Bahn-Station Max-Weber-Platz (U4/U5), 260 Meter zur Isar. Ausstattung: KNX-BUS Smart Home (Gira G1), Eichendielen-Parkett mit Fußbodenheizung, Holz-Alu-Fenster.

Ein Morgen am Johannisplatz beginnt mit dem Geräusch der Krähen, die in den Linden vor der Pfarrkirche St. Johann Baptist sitzen. Wer hier wohnt, kennt diese Sekunden zwischen Schlaf und Tag. Der Platz, eben noch leer, füllt sich langsam. Eine Bäckerei öffnet, ein Spaziergänger geht mit Hund.

Wo der JOHANNISPLATZ steht

Der Johannisplatz liegt im historischen Kern Haidhausens, dort wo das Viertel seit dem 12. Jahrhundert seine Mitte hat. Über dem Platz erhebt sich die neugotische Pfarrkirche St. Johann Baptist, errichtet zwischen 1852 und 1874 nach Plänen des Architekten Matthias Berger, ein Schüler Friedrich Gärtners. Der 91 Meter hohe Westturm der Kirche prägt das Bild des gesamten östlichen Münchens. St. Johann Baptist ist die größte Kirche östlich der Isar; ihre Terrakotta-Verkleidung an Seiten und Chor erinnert noch an den Wunsch König Max II., dem Bau ein einheitliches Erscheinungsbild zu geben.

Die Adresse Johannisplatz 16 liegt fünf Minuten zu Fuß vom Wiener Platz mit seinem Markt und dem Hofbräukeller-Biergarten. 240 Meter weiter befindet sich die U-Bahn-Station Max-Weber-Platz (U4/U5), in 260 Metern erreicht man die Isar. Der Gasteig liegt 650 Meter südlich, das Muffatwerk 700 Meter, die Maximilianstraße 900 Meter und der Marienplatz in zwei Kilometern. Der Englische Garten ist in 1,6 Kilometern, der Hofgarten in unter zwei. Eine zentralere Lage in einem Viertel, das so dörflich geblieben ist, gibt es in München nicht.

Eine Architektur, die sich einfügt

Das Projekt stammt vom Münchner Architekturbüro Landau + Kindelbacher, das in den letzten Jahren mehrere Premium-Adressen in Bogenhausen, Haidhausen und der Maxvorstadt entworfen hat. Die Aufgabe in Haidhausen war besonders. Wer hier neu baut, baut in einem Viertel, das auf seinen Charakter achtet. Das Stadtteilbild ist über 170 Jahre lang bewahrt worden, gegen Bodenspekulation, Flächensanierung und kurzfristige Marktinteressen. Eine Architektur, die hier funktioniert, muss zuhören, bevor sie spricht.

Landau + Kindelbacher haben das Vokabular der Nachbarschaft aufgegriffen, ohne es nachzuahmen. Der Sockel zeigt Bossenwerk, eine Steinbearbeitung, die im 19. Jahrhundert für die Repräsentationsbauten Haidhausens üblich war. Die Faschen um Fenster und Türen sind kontrastreich gesetzt, die Simse gegliedert, die Fassade rhythmisiert. Wer das Gebäude flüchtig sieht, ordnet es zunächst ins Ensemble ein. Wer genauer hinschaut, erkennt die zeitgenössische Konstruktion: ungewöhnlich große Fensterflächen, präzise gefertigte Holz-Alu-Profile, eine reduzierte Ornamentik, die nicht zitiert, sondern interpretiert.

Zwölf Wohnungen, eine Adresse

Der JOHANNISPLATZ ist kleinteilig. Zwölf Wohnungen verteilen sich auf das Gebäude, davon sechs Kompakt-Apartments mit Größen ab 31 Quadratmetern, sechs größere Einheiten bis 172 Quadratmeter mit Zimmerzahlen zwischen einem und fünf. Diese Mischung ist bewusst. Das Haus richtet sich an unterschiedliche Lebensphasen: an Käufer, die in Haidhausen einen Stadtwohnsitz suchen, an Familien mit Bedarf an mehreren Zimmern, an Anleger, die Kompakt-Apartments langfristig vermieten möchten.

Ein Aufzug erschließt alle Etagen, vom Untergeschoss bis ins Dachgeschoss. Die Wohnungen verfügen über mindestens einen Außenraum: French-Balkone an der Straßenseite, Loggien zum Hof, im Erdgeschoss kleine Terrassen, in den Dachgeschossen großzügige Terrassen mit Blick auf den Westturm der Kirche. Das Treppenhaus ist als gemeinschaftlicher Raum gestaltet, mit Tageslicht über das gesamte Gebäudeprofil. Die Fluchtwege sind nicht versteckt, sondern als architektonisches Element behandelt.

Der Innenhof als Mitte

Der Innenhof öffnet sich nach Westen. Diese Ausrichtung ist kein Zufall. Wer in München eine Wohnung mit Hofbezug sucht, weiß, wie wichtig die Sonnenrichtung ist. Westhöfe bekommen am Nachmittag und Abend Licht, was sie zu Aufenthaltsräumen macht; Osthöfe bleiben ab Mittag im Schatten. Der Hof am Johannisplatz ist begrünt, mit ausreichend Abstand zu den Fenstern, sodass die Privatheit der Erdgeschosswohnungen gewahrt bleibt. Bäume, Stauden, Bodendecker; eine Bepflanzung, die mit der Saison wechselt.

Die Wohnungen mit Hofbezug erschließen sich über raumhohe Schiebetüren, die nahezu schwellenlos in den Außenraum führen. Wer eine Loggia oder einen French-Balkon bewohnt, verlängert seinen Wohnraum durch das einfache Öffnen der Tür. Diese Detailentscheidung ist im Münchner Premium-Neubau noch lange nicht Standard, in der Türenrahmenkonstruktion aber ein klarer Qualitätsmerkmal.

Die Dachterrassen als Bonus

Die Penthäuser am JOHANNISPLATZ bieten großzügige Dachterrassen mit umlaufender Sicht über die Dächer Haidhausens. Im Vordergrund der Westturm der Pfarrkirche, in der Tiefe der Verlauf der Isar, im Hintergrund bei klarem Wetter die Alpen. Eine solche Sichtachse ist in Haidhausen extrem selten. Der Stadtteil ist von vier- bis fünfgeschossiger Blockbebauung dominiert; höhere Gebäude sind die Ausnahme. Wer auf einer Dachterrasse am Johannisplatz steht, schaut über die Bauhöhen seiner Nachbarschaft hinweg.

Die Terrassen sind als Wohnflächen unter freiem Himmel konzipiert, nicht als Anhängsel. Bodenbeläge in Naturstein, integrierte Pflanzgefäße, vorbereitete Wasser- und Stromanschlüsse für eine Außenküche. Die Brüstungen sind als Glasgeländer ausgeführt, sodass der Blick nicht unterbrochen wird. Wer im April auf dieser Höhe sitzt, erlebt Haidhausen aus einem Winkel, den selbst langjährige Bewohner selten kennen.

Das Smart-Home-Konzept und die Ausstattung

Im Inneren setzt der JOHANNISPLATZ auf das KNX-BUS-System mit dem Gira G1 als zentralem Bedienelement. KNX-BUS gilt im Premium-Wohnungsbau als die hochwertigste Smart-Home-Lösung. Anders als kabellose Systeme arbeitet KNX über eine eigene, abgesicherte Verkabelung, die unabhängig vom WLAN funktioniert und nahezu unbegrenzt skalierbar ist. Licht, Heizung, Verschattung, Sicherheitstechnik werden über ein einheitliches Interface gesteuert, ergänzt durch Sprachsteuerung und Smartphone-Anbindung.

Die Bodenbeläge sind durchgehend Eichendielen-Parkett mit Fußbodenheizung, eine Kombination, die hochwertige Optik mit Wohnkomfort verbindet. Holz-Alu-Fenster bilden die thermische und akustische Trennung zur Außenwelt; sie isolieren wie ein Holzfenster und sind außen wartungsarm wie ein Aluminiumprofil. In den Bädern: bodengleiche Duschen mit Rainshower, Wandspiegel mit integrierter Begleitheizung, Mineralwerkstoff-Waschtische, Echtglas-Duschabtrennung, Designarmaturen in aged bronze. Türbeschläge von FSB. Was im Detail noch zur Ausstattung gehört, behandelt ein eigener Artikel.

Das automatische Parksystem

Eine Besonderheit des JOHANNISPLATZ ist das automatische Parksystem. Zwölf Stellplätze, einer pro Wohneinheit, werden über einen Liftsystem-Mechanismus angesteuert. Der Bewohner fährt in eine Übergabezone, verlässt sein Fahrzeug, und das System versenkt es in eine der Stellplatzebenen unter Tage. Bei der Abfahrt wird das Auto in derselben Zone wieder bereitgestellt.

Diese Lösung ist platzsparend, weil sie keine Rampen und keine Fahrgassen benötigt. Auf einer Fläche, auf die in einer konventionellen Tiefgarage vier bis fünf Stellplätze passen, finden hier zwölf Platz. Damit gewinnt das Gebäude Hofbreite, mehr Begrünung und im Erdgeschoss zusätzliche Wohnfläche. Aus dem Parkbereich gelangt man über den Aufzug direkt in die Etagen.

Wohnen am Wiener Platz, drei Minuten zu Fuß

Was den JOHANNISPLATZ als Adresse besonders macht, ist nicht das einzelne Detail. Es ist die Lage. 180 Meter zum Wiener Platz mit dem Markt seit 1889 und dem Hofbräukeller-Biergarten, dessen Kastanien im April erstmals aufblühen. Drei Minuten zu Fuß zur Tram-Haltestelle, weitere drei zur U-Bahn. Wer hier wohnt, kauft seinen Spargel zu Fuß, holt das Brot beim Bäcker und ist trotzdem in zwölf Minuten am Marienplatz.

In diese Lage zieht ein, wer die Mischung aus Innenstadt-Nähe und Dorfcharakter sucht. Das gibt es in München, kein zweites Mal in dieser Form. Der Wiener Platz ist Münchens kleinster der vier ständigen Lebensmittelmärkte; in seiner Mitte steht ein Maibaum, gestiftet 2003 von den „Freunden Haidhausens". Im April öffnen die Schanigärten der Cafés, der Hofbräukeller-Biergarten füllt sich erstmals seit dem Winter. Das Haidhauser Lebensgefühl, das Haidhausen-Wandel-Kenner schätzen, ist zur morgendlichen Routine geworden.

Häufig gestellte Fragen

Wer ist der Architekt des JOHANNISPLATZ?

Das Projekt wurde vom Münchner Architekturbüro Landau + Kindelbacher entworfen. Das Büro hat in den letzten Jahren mehrere Premium-Wohnadressen in Bogenhausen, Haidhausen und der Maxvorstadt realisiert, darunter HAUS KÖNIGSWIESE in Altbogenhausen und MAX HÖFE in der Türkenstraße. Die Entwicklung übernimmt die 2dm GmbH, Bauherr ist die PG Johannis 16 mbH.

Wie viele Wohnungen hat das Projekt JOHANNISPLATZ?

Der JOHANNISPLATZ umfasst zwölf Wohnungen am Johannisplatz 16 in München-Haidhausen. Davon sind sechs Kompakt-Apartments und sechs größere Einheiten. Die Wohnungsgrößen reichen von 31 bis 172 Quadratmetern, die Zimmerzahlen von eins bis fünf. Ein Aufzug erschließt alle Etagen.

Wie ist das Parken geregelt?

Der JOHANNISPLATZ verfügt über ein automatisches Parksystem mit zwölf Stellplätzen, einen pro Wohneinheit. Das System nimmt das Fahrzeug in einer Übergabezone entgegen und versenkt es ohne Rampen und Fahrgassen in die Stellplatzebenen unter Tage. Aus dem Parkbereich erreicht man über den Aufzug direkt die Etagen.

Welche Ausstattung haben die Wohnungen?

Die Wohnungen am JOHANNISPLATZ verfügen über KNX-BUS Smart Home (Gira G1), Eichendielen-Parkett mit Fußbodenheizung, Holz-Alu-Fenster und Designarmaturen in aged bronze. In den Bädern bodengleiche Duschen, Rainshower, Mineralwerkstoff-Waschtische, Echtglas-Duschabtrennung und Wandspiegel mit Begleitheizung. Türbeschläge von FSB.

Eine Adresse, die Haidhausen ist

Der JOHANNISPLATZ ist kein Solitär in seiner Nachbarschaft. Er ist Teil eines Viertels, das auf seinen Charakter achtet, und Teil einer Architektursprache, die seit 170 Jahren weitergeführt wird, ohne sich selbst zu wiederholen. Wer hier einzieht, zieht in eine Adresse, die Haidhausen ist, nicht eine, die Haidhausen imitiert.

Wer das Projekt vor Ort sehen möchte, vereinbart einen Besichtigungstermin. Mehr Informationen, Grundrisse und Ansichten der Wohnungen sind unter legat-living.de zu finden. Für ein persönliches Gespräch oder eine ausführliche Beratung steht das Team von Legat Living zur Verfügung. Eine Adresse wie diese erklärt sich am besten beim ersten Schritt durch den Innenhof, am ersten Sonnenstrahl auf der Dachterrasse, beim ersten Blick auf den 91 Meter hohen Westturm von St. Johann Baptist.

Quellen

[1] Legat Living, offizielle Website — https://legat-living.de/

[2] Landau + Kindelbacher Architekten Innenarchitekten — https://www.landaukindelbacher.de/

[3] Neue Pfarrkirche St. Johann Baptist, Wikipedia — https://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Pfarrkirche_St._Johann_Baptist_(Haidhausen)

[4] Wiener Platz und Wiener Markt, muenchen.de — https://www.muenchen.de/sehenswuerdigkeiten/wiener-platz-haidhausen

[5] Hofbräukeller München, offizielle Website — https://www.hofbraeukeller.de/

[6] Haidhausen, muenchen.de — https://www.muenchen.de/stadtteile/haidhausen-wissenswertes-tipps-und-infos

[7] KNX Association: Smart Home Standard — https://www.knx.org/

Pierre Legrand

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